RISSEN HILFT HAITIS KINDERN *** Lesen Sie hier den Dankesbrief***

haitibrief

Was bisher geschah:

Liebe Rissener,

der Benefiznachmittag am 31.Januar in der Schule Iserbarg, veranstaltet von der Gemeinschaft Rissener Kaufleute e.V. in Zusammenarbeit mit Friederike Berg von SING! Events & More war ein toller Erfolg!

Nun ist das Geld unterwegs und Sie können hier, den Schriftwechsel zwischen Herrn Pleß (Gemeinschaft Rissener Kaufleute e.V) und Frau Höfler (Gründerin des Vereins:Lespwa, Hoffnung für Kinder in Haiti) nachlesen.

 

Sehr geehrter Herr Pleß,

mit großer Freude habe ich Ihre e-mail erhalten. Es hilft uns hier, durchzuhalten, wenn wir eine solch große Anteilnahme und Solidarität erfahren.

Ich arbeite nicht nur für die Straßenkinder in Port-au-Prince, sondern auch für die Slumkinder. Hier arbeite ich eng zusammen mit einem Salesianerpater Don Boscos in einem Schulprojekt für 20000Kinder und Jugendliche und dort speziell im Slum Cite Soleil für etwa 2000 Vorschulkinder von 3-6 Jahren, bei Bedarf auch für die Primärschulkinder.
Dieses wunderbare Projekt,"Das Werk der Kleinen Schulen des Pater Bohnen", mit Lehrerschule, Kindergärtnerinnenseminar ( dort allein haben wir beim Erdbeben über 50 angehende Kindergärtnerinnen verloren) Vorschulen, Primärschulen und großen Berufsschulen hat praktisch alle Gebäude verloren. Die Aufräumarbeiten dauern an, dann folgt der Neubau der zerstörten Mauern  ( notwendig zur Sicherheit) dann der Abriß der baufälligen Gebäude und viel später der Wiederaufbau. Übernächste Woche soll der Schulbetrieb provisorisch wieder aufgenommen werden für einen Teil der Schüler in Zelten auf den Schulhöfen. Viele Hütten in den Slums sind zerstört , die Menschen sind nun noch ärmer als schon zuvor. Ich helfe so weit ich kann den meist allein erziehenden Müttern mit Geld ( zur Neugründung eines Kleinsthandels) u/o mit Nahrungsmitteln. Denn gerade die Bedürftigsten gehen oft leer aus bei den Nahrungsverteilungen der großen Hilfsorganisationen. Z.Zt habe ich 1x pro Wo Sprechstunden auf dem Schulhof der zerstörten Schule in Soley 4.

Die Arbeit für die Straßenkinder ist z,Zt zweitrangig. Viele Straßenkinder haben das zerstörte Port-au-Prince verlassen und sind zu ihrer Herkunftsfamilie auf dem Land zurückgekehrt.Doch 2-3x pro Woche arbeite ich für die Straßenkinder.

Ich danke allen, die die tolle Benefizveranstaltung unterstützt haben. So bald wie möglich werde ich Fotos und eine DVD schicken lassen.

Nochmals herzlichen Dank,

mit freundlichen Grüßen,

Barbara Höfler

Sie können mehr erfahren über die IN Seite des von mir gegründeten Vereins "Lespwa, Hoffnung für Kinder in Haiti"  www.Lespwa.de und auf der IN Seite www.strassenkinderhilfe-haiti.de

Sehr geehrter Herr Pleß,

mit großer Freude habe ich Ihre e-mail erhalten. Es hilft uns hier, durchzuhalten, wenn wir eine solch große Anteilnahme und Solidarität erfahren.

Ich arbeite nicht nur für die Straßenkinder in Port-au-Prince, sondern auch für die Slumkinder. Hier arbeite ich eng zusammen mit einem Salesianerpater Don Boscos in einem Schulprojekt für 20000Kinder und Jugendliche und dort speziell im Slum Cite Soleil für etwa 2000 Vorschulkinder von 3-6 Jahren, bei Bedarf auch für die Primärschulkinder.
Dieses wunderbare Projekt,"Das Werk der Kleinen Schulen des Pater Bohnen", mit Lehrerschule, Kindergärtnerinnenseminar ( dort allein haben wir beim Erdbeben über 50 angehende Kindergärtnerinnen verloren) Vorschulen, Primärschulen und großen Berufsschulen hat praktisch alle Gebäude verloren. Die Aufräumarbeiten dauern an, dann folgt der Neubau der zerstörten Mauern ( notwendig zur Sicherheit) dann der Abriß der baufälligen Gebäude und viel später der Wiederaufbau. Übernächste Woche soll der Schulbetrieb provisorisch wieder aufgenommen werden für einen Teil der Schüler in Zelten auf den Schulhöfen. Viele Hütten in den Slums sind zerstört , die Menschen sind nun noch ärmer als schon zuvor. Ich helfe so weit ich kann den meist allein erziehenden Müttern mit Geld ( zur Neugründung eines Kleinsthandels) u/o mit Nahrungsmitteln. Denn gerade die Bedürftigsten gehen oft leer aus bei den Nahrungsverteilungen der großen Hilfsorganisationen. Z.Zt habe ich 1x pro Wo Sprechstunden auf dem Schulhof der zerstörten Schule in Soley 4.

Die Arbeit für die Straßenkinder ist z,Zt zweitrangig. Viele Straßenkinder haben das zerstörte Port-au-Prince verlassen und sind zu ihrer Herkunftsfamilie auf dem Land zurückgekehrt.Doch 2-3x pro Woche arbeite ich für die Straßenkinder.

Ich danke allen, die die tolle Benefizveranstaltung unterstützt haben. So bald wie möglich werde ich Fotos und eine DVD schicken lassen.

Nochmals herzlichen Dank,

mit freundlichen Grüßen,

Barbara Höfler

Sie können mehr erfahren über die IN Seite des von mir gegründeten Vereins "Lespwa, Hoffnung für Kinder in Haiti" www.Lespwa.de und auf der IN Seite www.strassenkinderhilfe-haiti.de

 

Herr Pleß schrieb am 19.02.2010:

Von: "RA Günter F. Pleß"
Gesendet: 19.02.2010 13:59:41
An: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Betreff: Benifizveranstaltung zugunsten Straßenkinderhilfe-Haiti

Sehr geehrte Frau Dr. Höfler,
sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bubenzer,
sehr geehrte Frau Bubenzer,

zwischenzeitlich habe ich mit Herrn Höfler bereits zweimal telefoniert und stelle mich hiermit kurz vor. Ich bin Vorstandsmitglied in der Gemeinschaft Rissener Kaufleute in Hamburg. Anlässlich einer Fernsehsendung hat meine Frau angeregt, dass ich ein Benefizkonzert zugunsten der betroffenen Kinder in Haiti durchführen sollte. Es mussten Räume gesucht werden, Sponsoren etc. Die Angelegenheit entwickelte sich rasant und mündete in der Veranstaltung, die mit dem anliegenden Plakat beworben wurde. Adressat des Erlöses sollten ursprünglich Kinder sein, die aufgrund des Erbebens zu Waisen geworden sind. Hierzu habe ich bei der Deutschen Botschaft nachgefragt, von dort allerdings keine Reaktion erhalten. Aufgrund persönlicher Beziehungen eines Hamburger Anwaltskollegen hat die Ehefrau des Botschafters auf Ihre segensreiche Hilfe für Straßenkinder aufmerksam gemacht und wir haben uns entschlossen, Ihre Projekte zu unterstützen.

Die Veranstaltung fand in einer öffentlichen Schule hier statt. Eine weitere Schule hat spontan eine Spendenaktion organisiert und die eingenommenen Spenden unserer Aktion zur Verfügung gestellt mit immerhin 1.900,00 €. Insgesamt sind zur Zeit nahezu 5.500,00 € zusammengekommen, die wir Ihnen gern zur Verfügung stellen möchten. Ich bitte daher um Aufgabe eines entsprechenden Kontos.

Vor dem Hintergrund, dass sämtliche Spender ihre Gaben in Kenntnis, keine Spendenbescheinigung zu erhalten, gegeben haben und wir dieses Geld lediglich an Sie weiterleiten, wird keine Spendenbescheinigung benötigt. Falls künftig Einzelspenden noch eingehen sollten, würde wir Ihnen diese aufgeben und eine Spendenbescheinigung erbitten. Natürlich interessiert uns brennend, welche Aktivitäten Sie zur Zeit planen, wo also die Spende aus Rissen Verwendung finden wird. Wir möchten den Spendern über die örtliche Presse hierzu berichten und hoffen so über regelmäßige Berichte, die Spendenbereitschaft immer wieder neu anregen zu können, mit dem Ziel, einer dauerhaften Unterstützung Ihrer segensreichen Tätigkeit. Es wird noch zu klären sein, wann und welche zusätzlichen Aktionen und im welchen Rahmen geplant werden können.

Erst einmal wünschen wir Ihnen Mut und Tatkraft, nachdem wir gehört haben, dass Sie in vielen Bereichen „bei Null" wieder anfangen müssen. Wir hoffen, mit unserer Aktion ein wenig helfen zu können.

Gern hören wir von Ihnen und verbleiben
mit herzlichem Gruß
Günter F. Pleß


Schriftführer der GRK

 

Der Bericht vom 17.02.2010:

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Das abwechslungsreiche 5 Stundenprogramm bot für jeden Geschmack das Passende und für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt. Die Schulleiterin, Frau Dr. Amelie Sjölin, machte die Bilder des Chaos in Haiti, das Leid der Kinder und die Notwendigkeit gezielter Hilfe eindringlich deutlich. Herr Günter F. Pleß von der Gemeinschaft Rissener Kaufleute, berichtete von der Entstehung dieser Veranstaltung, der spontanen und kurzfristigen Organisation und der überwältigen Bereitschaft der Rissener Ideen und Tatkraft einzubringen und über die Aktivitäten der pensionierten Kölner Ärztin Frau Dr. Barbara Höfler, welche seit 1998 in Port-au-Prince mit ihrem zur Ambulanz umgebauten Lieferwagen und einheimischen Helfern Straßenkinder und Kinder in den Slums betreut, und die Spenden erhalten wird. Die Frau des deutschen Botschafters in Haiti hat Frau Dr. Höfler und ihre aufopfernde, segensreiche Tätigkeit zu unterstützen empfohlen, Herr Pleß wies auf deren Internetseite www.strassenkinderhilfe-haiti.de hin.

Die Freiwillige Feuerwehr Rissen war mit einer Abordnung dabei und unterstütze die Aktion mit einem Grußwort. Nikos Apostolidis, der seine neueste CD und den Erlös aus dem Verkauf spendete, hielt eine sehr persönliche, bewegende Ansprache, Herr Lettermann sprach für die Volksspielbühne und erinnerte tief bewegt an Hamburgs schwerste Zeit der Bombennächte. Der Rissener Bürgerverein begrüßte die Aktion RISSEN HILFT HAITIS KINDERN durch sein Vorstandsmitglied, Frau Ebert.

Neben den musikalischen Darbietungen einer spontan zusammengestellten Flötengruppe, Kinder der Marschwegschule , des Gitarrenduos der Musikschule Rissen, des Julia-Semenova-Streichquartetts, verstärkt durch den Klarinettisten Hartwig Kleist, der neu gegründeten Schülerband der Schule Iserbarg mit extra eingeübten Popstücken traten Schüler des Ballettstudio Schüßler-Preuß mit einer kompletten, bejubelten Choreografie und zum Schluss die mitreißende Trommmelgruppe des Rissener Bürgervereins auf. Es gab reichlich Applaus.

In den Pausen versteigerte Friederike Berg wie eine gelernte Auktionatorin diverse eingeworbene, gespendete Gutscheine, eine Weinkiste, Puppen, etc.

Zusammen mit großzügigen Geldspenden, die die Schule Marschweg spontan gesammelt hat, stolze EUR 1.900,00, Einzahlungen auf das Spendenkonto der Gemeinschaft Rissener Kaufleute, dem Erlös des Benefinznachmittags, der Spendenversteigerung und einem anonym bei der Rissener Rundschau, die Handzettel und Plakate kostenlos gedruckt hat, abgegebenen Umschlag mit einem 50 Euroschein weist das Spendenkonto zur Zeit ein Guthaben von ca. EUR 5.500,00 aus. Die Initiatoren und die Gemeinschaft Rissener Kaufleute freuen sich über die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Rissener Bürger und danken Ihnen und allen ehrenamtlich Mitwirkenden des Benefiznachmittags sehr herzlich.

haiti


Wer die Initiative der Gemeinschaft Rissener Kaufleute e.V. „RISSEN HILFT HAITIS KINDERN" weiter unterstützen möchte, wird um seine Spende auf das

Spendenkonto Gemeinschaft Rissener Kaufleute e.V. ( GRK )
Nummer 1252131534 bei der Haspa ( BLZ 200 505 50 )
Verwendungszweck: Rissen hilft Haitis Kindern

gebeten. Vielleicht schaffen wir es ja, dank weiterer Spenden (auch aus den umliegenden Stadtteilen) , den Spendentopf bis Ende Februar auf EUR 10.000 zu füllen. Das wäre sensationell !

Margret Pleß 2010